Wissenswertes
Artikel:
von Julie Bayer, Stadtmagazin Oberursel, Ausgabe Dezember 2010, S. 17.
Etymologie der Infinitologie
Als ich versuchte, einem Bekannten zu erklären, was genau meine Arbeit ist, stieß ich auf ein Problem: Ich wusste nicht, wie ich in aller Kürze erklären sollte, wie lang meine Arbeit an der Weltensang-Reihe andauern würde. Von Anfang an war es mein Wunsch, dieser Welt kein Ende zu setzen.
Bei meiner Suche nach einem passenden Wort wurde ich nicht fündig. Schließlich stolperte ich über den Begriff der "Apeirophobie" (die Angst vor dem Unendlichen). Ich überlegte, ob Apeirologie oder irgendeine Variante des lateinischen Begriffs "infinitus" eine Möglichkeit darstellten und hielt Rücksprache mit meinem ehemaligen Lateinlehrer. Dieser verwies mich auf "Apeirontologie" und "Infinitologie". Zu Recht brachte er das Argument der allgemeinen Verständlichkeit (infinitus ist verständlicher als apeiron) an. Somit entschied ich mich für "Infinitologie" - Ein neue Kategorie ward geboren!
"Infinitologie" bezeichnet ein Werk, das kein Ende hat. Damit ist einerseits gemeint, dass der Autor kein Ende setzt, indem er seine Arbeit an der geschaffenen Welt beendet. Andererseits muss die Arbeit so angelegt sein, dass sie (z.B. im Todesfall des Autors) auch von anderen weitergeführt werden könnte. Ein Beispiel für eine bereits bestehende (aber bisher nicht so kategorisierte) "Infinitologie" ist das Star Wars Universum.
Trivia: Warum Guiatan.de?
Der Name Guiatan war ursprünglich die Folge meiner grauenhaften Handschrift (die im Regelfall nur ich lesen kann). Auf einer Teilnehmerliste wurde mein Nachname als "Guiatan" aufgeführt.
Der Name fand mein Gefallen und endlich auch Einzug in Teil II (der gerade geschrieben wird) und erhält innerhalb der Weltensangreihe seine ganz eigene Bedeutung.
Guiatan.de ist auch über
erreichbar.